Viel Frust bei Autofahrern
Weinheim, 14.09.2017
Diesen Artikel
14.09.2017 05:05
Drucken Vorlesen Senden
Leserbrief
430

Weinheim. Seit Dienstagmittag ist die Baustellenampel in der Müllheimer Talstraße – mit gut dreiwöchiger Verspätung – in Betrieb. Ab dem Hexenturm steht nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Mindestens bis Ostern 2018 wird es nach Angaben der Stadt dauern, den aus dem Jahr 1889 stammenden Abwasserkanal auf einer Länge von 220 Metern zu erneuern. Die lange Bauzeit erklärt die Stadt mit dem engen Baufeld, dem schwierigen Untergrund samt alten Ufermauern des Grundelbachs und zahlreichen anderen Versorgungsleitungen. Um die Belastung für die Autofahrer vor allem im Berufsverkehr auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, hatte die Stadt versprochen, dass die Ampel „verkehrsabhängig gesteuert wird“. Das klappte am Mittwoch allerdings noch alles andere als reibungslos. „Unser Tiefbauamt war vor Ort. Die längsten Wartezeiten betrugen über eine halbe Stunde. Das wird noch optimiert“, versprach Pressesprecher Roland Kern. Dabei bat er auch um Unterstützung der Autofahrer: „Die Ampel funktioniert über einen Video-Detektor. Deshalb ist es wichtig, dass die ersten fünf bis sechs Fahrzeuge keine allzu großen Abstände lassen.“ Daran allein könnten die langen Wartezeiten nicht gelegen haben, meinten allerdings zahlreiche Leser unserer Facebookseite. Bei manchen begann der Stau bereits am Ortsschild von Gorxheim, andere hatten mehr Glück und kamen innerhalb von fünf Minuten durch die Baustelle. Die Linienbusse hatten um 7 Uhr nach Angaben von Schülern rund zehn Minuten Wartezeit an der Ampel, was für Pendler, die ihren Zug erreichen wollen, schon eng werden kann. pro/Bild: Kopetzky

SOCIAL BOOKMARKS
14.09.2017 05:05
Drucken Vorlesen Senden
Ihre Meinung interessiert uns

Durchsuchen Sie unser Archiv!

 

Meistgelesen